…In vier Sätzen charakterisiert Gerda Poppa verschiedene Arten des Wartens: freudig, schlaflos, angstvoll, ungeduldig. Da lässt sie zunächst Holzbläser frech und beweglich kommunizieren, der zweite Satz vermittelt eine schwebend unheimliche Nachtmusik. Mit einem klingenden Aufschrei beginnt der dritte Teil, tiefe Register, Klavier, Xylofon werden eingesetzt, eine Art Trauermarsch klingt an. Rhythmisch betont, geistreich, mündet der vierte Satz in einer Doppelkadenz der beiden Schlagwerker.
Katharina von Glasenapp, NEUE, November 2018