Vom Duett zum Hornkonzert:
Zu einem Konzert für Horn und Ensemble erweiterte Gerda Poppa das ursprünglich als Duett entstandene Werk „Pas de deux“. Jonas Ellensohn war der Auftraggeber und er spielte bei der Uraufführung den Solopart. Die musikalischen Verläufe gestaltete er mit großer Raffinesse. Besonders mit jenen Passagen, die er in den Korpus des Klaviers spielte, und mit dem Einsatz des Naturhorns erzielte er reizvolle Effekte….
Silvia Thurnher, Kultur online
Sowohl gut gearbeitete Musik, die einer gewissen heutigen Konvention folgte und aus sich heraus wirkte, hörte man (Gerda Poppa, Samuel Andreyev), wie auch Werke, die außermusikalische Elemente mit einbezogen….Ihr Hornkonzert „Pas de deux“ schrieb Gerda Poppa für die Abschlussprüfung von Jonas Ellensohn, der das Stück auch in Dornbirn auf dem Natur- beziehungsweise Ventilhorn souverän spielte. Im durchgehenden, jedoch deutlich dreiteiligen Stück lösten einander Klangflächen ab, um auch in dritten Abschnitt Jazz nahe Rhythmen einzuführen.
Anna Mika, Kronenzeitung